Zur Vorsorge gehört heute MRT und MRS der Prostata

Fazit zur Prostatakrebs-Vorsorge

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das Prostatakarzinom heutzutage der häufigste bösartige Tumor des Mannes ist. Es trifft mit zunehmender Häufigkeit auch jüngere Männer.

Eine frühzeitige Erkennung ist die einzige Chance auf Heilung und Erhalt der Orgasmusfähigkeit. Gerade im neuen Jahrtausend ist man zunehmend bestrebt, die Behandlung des Prostatakarzinoms risikoadaptiert und patientenspezifisch zu gestalten, um eine maximale Tumorkontrolle bei möglichst geringer Komplikationsrate zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine exakte Lokalisation und Charakterisierung des Tumors und seiner Umgebung vor Beginn der Behandlung unerlässlich.


Die multiparametrische MRT bietet eine hohe Treffsicherheit von über 91 % in der Ortung und Charakterisierung des bösartigen Tumors und ist somit eine unverzichtbare Ergänzung zu den urologischen Vorsorgeuntersuchungen, speziell auch für die sehr kleinen, in keiner Vorsorgeuntersuchung auffälligen Tumoren. Die Unterscheidbarkeit von gesundem und bösartig entartetem Gewebe bleibt dabei auch nach Behandlung des Prostatakarzinoms erhalten.

Treffsicherheit 91%

Die multiparametrische MRT ist ein nichtinvasives, strahlenfreies und prinzipiell wenig belastendes, beliebig oft wiederholbares Untersuchungs-verfahren.

Allerdings ist der Einsatz von modernsten Technologien, wie sie in unserer Praxis zur Anwendung kommen, Grundvoraussetzung für ein exaktes Ergebnis.

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