Was erwartet mich?

Durchführung der Untersuchung

Grundvoraussetzungen für die Durchführung der Prostataspektroskopie (MRS) sind

  • Hochleistungs - MRT – Geräte mit Feldstär-ken von 1,5 Tesla
  • hochentwickelte Spulensysteme
  • entsprechende, innovative Auswerte-verfahren.

Zur exakten Darstellung der Gewebsveränderungen werden in unserer Praxis daher nur hochentwickelte Untersuchungssysteme verwen-det. Nur so sind präzise Ergebnisse gewährleistet. Voraussetzung ist zusätzlich zu den technischen Einrichtungen, welche für die Durchführung der MRT notwendig sind, die Anwendung einer speziellen Untersuchungsspule (= das Instrument, welches die zur Bilderzeugung notwendigen Signale aus dem Körper empfängt, ähnlich einer Radioantenne). Diese dünne Sonde wird vor der Untersuchung in den Enddarm eingeführt. Nur durch die unmittelbare Nachbarschaft zur Prostata sind die empfangenen Signale stark genug, um dabei  kleinste Details zu erkennen.

Der während der dynamischen Kontrastmittelgabe und der 3D-MRS empfangene immense Datensatz wird anschließend einer sehr zeitaufwendigen, computergestützten Analyse unterzogen.

Dabei wird die Prostata in ca. 1 mm³ große Volumenelemente zerlegt, wobei jedes dieser Volumenelemente auf die genaue Stoffzusammensetzung und das Verhältnis von Cholin zu Zitrat überprüft wird. Diese Auswertung nimmt für den Arzt bis zu 1 Stunde Zeit in Anspruch.


Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Die MRT der Prostata und des Beckens ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, d.h. die Abrechnung erfolgt über den Überweisungsschein.

Die MR-Spektroskopie ist allerdings kein Leistungsbestandteil der MRT-Untersuchung des Beckens und kann somit nicht auf Überweisungsschein abgerechnet werden. In diesem Fall bieten wir die Spektroskopie als sog. Individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) an. Hierzu erhalten Sie bei der Anmeldung gesonderte Informationen.

In der Regel übernehmen aber private Krankenkassen die Kosten für die komplette Untersuchung einschließlich MRS.

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