Für Raucher mit gewissen Anzeichen

Lungenkrebs (Teil 2):
Häufigkeit, Ursachen, Risikofaktoren

Zigarettenrauch

Das Risiko steigt in Abhängigkeit von der Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag bis zum 20-30-fachen eines Nichtrauchers. Das Risiko nimmt außerdem zu mit der Zeit, während der eine Person in ihrem Leben raucht. Etwa jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens, im Durchschnitt 30-40 Jahre nach Beginn mit dem Rauchen. Auch durch das Passivrauchen wird das persönliche Risiko etwas erhöht (1,3-fach bis 1,4-fach).

Passivrauchen

Zigarettenrauch ist die wesentliche Ursache von 80-90% der Lungenkrebserkrankungen bei Männern und von 30%-60% bei Frauen. Die oben erwähnte steigende Zahl erkrankter Frauen wird mit zunehmendem Zigarettenkonsum in Verbindung gebracht. Bei Pfeifenrauchern oder Zigarrenrauchern ist das Risiko für Lungenkrebs etwas geringer als beim Zigarettenrauchen, aber noch extrem hoch im Vergleich zu dem des Nichtrauchers.

Am Arbeitsplatz können mancherlei Substanzen eingeatmet werden, die besonders in Kombination mit dem Rauchen krebsfördernd sind.

Arsen

Beispielhaft seien einige wichtige erwähnt: Asbest, Arsen, Chrom, Nickel, aromatische Kohlenwasserstoffe und Radon.

Eine hohe Schadstoffbelastung der Außenluft kann das Lungenkrebsrisiko etwas erhöhen (1,5fach). Als ein bedeutsamer Faktor wird hierbei der Dieselruß eingestuft.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle.

Gemüse und Obst

Ein zu geringer Konsum von Früchten und Gemüse erhöht das Erkrankungsrisko auf etwa das Doppelte, vor allem bei Rauchern. Künstliche Vitamine ersetzen Obst und Gemüse nicht.

--> weiterlesen: Prävention und Früherkennung

background